Ablaufplan für die Stärken-Profil-Analyse
Modul 002 (Die Modul-Nummern dienen nur der einfacheren Kommunikation. Sie zeigen keine Empfehlung der Reihenfolge an.)


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Modul 002: Ablaufplan für die Stärken-Profil-Analyse (Naturellanalyse nach dem 123-Modell)

Phase 1: Terminvereinbarung
a) Nennung der voraussichtlichen Dauer und der Kosten
b) Wegbeschreibung, evtl. per Mail oder Fax
c) Telefon-Nr. des Klienten für evtl. notwendige Terminabsage
d) evtl. abfragen, auf welchem Weg der Kunden von der Analyse gehört hat (für die eigene Werbeplanung)

Phase 2: Bevor der Kunde kommt
a) Raum für die Analyse vorbereiten (Handy, Telefon/AB, Sauberkeit, Uhr)
b) Material vorbereiten (Landkarte, Broschüre, Buch, Notizzettel, Visitenkarte)
c) sich selbst vorbereiten (Essen, Trinken, Toilette, Kleidung, Frisur usw.)

Phase 3: Einleitung
a) Klärung der zur Verfügung stehenden Zeit und evtl. nochmals die entstehenden Kosten
b) Klärung, wie viel Vorinformationen der Kunde bereits hat und welche Informationen ihm noch fehlen, um sich auf die Analyse einzulassen (z.B. darüber, mit wem er es beim Analytiker zu tun hat, was mit den Ergebnissen der Analyse geschieht, was eine Analyse leisten kann und was nicht usw.)

Phase 4: Modellinformation
a) je nachdem, wie viel der Kunde schon weiß
b) der Kunde sollte Bescheid darüber wissen, was eine Persönlichkeitstypologie ist, was ein Modell, dass die Stärkengewichtung vermutlich angeboren ist und dass das 123-Modell auf einer Landkarte basiert, auf der die in der Analyse zu bewertenden Stärken in einer logischen Weise angeordnet sind;  die Landkarte zeigen (evtl. farbig), auch im Buch oder in einer Broschüre, die der Kunde dann mitnehmen/erwerben kann
c)  je nachdem, was der Kunde noch wissen möchte, dies vorab beantworten

Phase 5: Analyse der Gewichtung im Bereich „Zeitorientierung“
a) damit anfangen, weil die Begriffe hier sehr eindeutig sind und in der Regel nicht zu viele Fragen auftauchen (wie etwa bei der Analyse der Bevorzugung im Grundbereich)
b) die drei Optionen kurz erklären und auch, dass jeder Mensch alle drei Stärken bzw. Fähigkeiten oder zeitliche Orientierungen besitzt und nutzt - nur eben in unterschiedlicher Gewichtung
c) fragen, ob er selbst schon eine Option als bevorzugte vermutet oder eine ausschließen kann
d) wenn noch kein Bevorzugungsverdacht auftaucht, den Kunden erzählen lassen, wie er sich zeitlich organisiert und dabei auf Hinweise achten
e) sobald ein Bevorzugungsverdacht auftaucht, diesem mit den bekannten Fragen nachgehen (über die Bevorzugungen und die Ressourcen) - auch mit Hilfe der Materialien oder eigenen Arbeitsunterlagen
f) zur Sicherzeit überprüfen, ob die Nutzung der Ressourcen den üblichen Effekt erzielt (Mühe, Anstrengung - großer Gewinn oder Fortschritt)
g) wenn ausreichend sicher, die Bevorzugung und die Ressource notieren

Phase 6: Analyse der Gewichtung in den Bereichen „Aktivität“ und „Verbundenheit“
a) Reihenfolge beliebig, nach dem gleichen Muster wie bei der Zeitorientierung
b) Parallel zur Analyse der drei Unterbereiche beoachten, ob sich schon Hinweise auf die Bevorzugung auf der Grundebene zeigen; hier aber keine innere Vorentscheidung treffen, sondern nur Beobachtungen sammeln, evtl. auch auf separatem Blatt notieren

Phase 7: Kombination der Unterbereichs-Bevorzugungen
a) die gesammelten Notizen zeigen, evtl. als Karten nebeneinander legen
b) mit dem Kunden darüber sprechen, wie sich die Bevorzungen in den Unterbereichen kombinieren, also z.B. Denken-Zukunft oder Ich-Machen-Gegenwart; hier gemeinsam herausfinden, ob der Kunde diese Neigungen kennt - also ob er seine Bevorzugungen wie ermittelt als regelmäßiges, hervortretendes Merkmal seines Verhaltens bzw. seiner Wahrnehmung der Welt kennt
c) das gleiche mit der Kombination der Ressourcen; überprüfen, ob der Kunde diese Muster für die Problemlösung nutzt und ansonsten eher vermeidet. In der Regel kennen sich die Kunden sehr gut selbst und können beurteilen, ob ein Muster zu ihnen passt oder nicht
d) falls Zweifel auftreten, nochmal zurück und überprüfen oder ggf. ändern

Phase 8: Analyse der Bevorzugung auf der Grundebene
a) hier empfiehlt es sich, die drei Gruppen ausgewogen vorzustellen und deren Stärken mehr zu betonen als deren Schwachstellen
b) evtl. die Materialien zu Hilfe nehmen, z.B. das A4-Blatt, die Gebrauchsanweisungen oder die Karten
c) meist können Kunden eine Option rasch ausschließen (oder meinen, das zu können), dann als erstes dem Verdacht „in der Landkarte rückwärts“ nachgehen und schauen, ob die ausgeschlossene Option die Ressource darstellt
d) den Kunden über Dinge erzählen lassen, die sehr alltäglich sind oder auch sehr entscheidend für ihn - z.B. erste Erinnerungen, besondere Erfolge oder bei welchen Gelegenheiten er an seine Grenzen kommt, was er sehr gut und gerne macht, wovon er träumt, sich mehr wünscht usw.
e) dabei Notizen machen, um Material und Argumente zu haben, damit der Kunden später sicherer in der gemeinsamen Zuordnung werden kann
f) erzählen, was typisch für die im Verdacht stehende Gruppe ist und schauen, ob der Kunde das von sich als sehr prägnant und typisch kennt
g) auch die Problemlösungsstrategien erwähnen und die sehr deutlichen angeborenen Schwachstellen, auch wenn diese vielleicht im Laufe des Lebens bereits ausgeglichen wurden

Phase 9: Zusammenstellung des Stärken-Profils
a) alle vier Bevorzugungen notieren und dem Kunden nochmal im Zusammenhang erläutern, welche vier Bevorzugungen und vier Ressourcen sich bei ihm zeigen
b) wenn sicher genug: den Stärken-Profil-Code notieren (evtl. kurz erklären)
c) das passende Auswertungsblatt aus dem vorbereiten Satz heraussuchen

Phase 10: Das Auswertungsblatt
a) in beliebiger Reihenfolge und so lange, wie der Kunde jeweils Interesse zeigt, die einzelnen Rubriken und Zeichnungen darin erläutern
b) parallel noch einmal kontrollieren, ob sich die Aussagen mit der Erfahrungswelt des Kunden decken und ob er den Gewichtungsverteilungen (im Haus, in den Balkendiagrammen) zustimmen kann; auch schauen, ob die Tabelle links mit den gesammelten Bevorzugungen und Ressourcen als passend empfunden werden; zur not noch einmal zurück zur Analyse der Gewichtung auf der Grundebene.

Phase 11: Abschluss
a) das Blatt und evtl. weitere Materialien mitgeben bzw. zum Kauf anbieten (Buch)
b) schauen, ob der Kunde noch Fragen hat, deren Beantwortung ihm heute wichtig ist
c) evtl. Beratung und Coaching anbieten, auf die Möglichkeit der Paar- oder Familienanalyse hinweise usw.

Phase 12: Dokumentation
a) je nach eigener Dokumentation Notizen machen, Kundenkartei anlegen usw.
b) verbrauchtes Auswertungsblatt auffüllen (ausdrucken)
c) verbrauchte Materialien nachfüllen oder nachbestellen
d) Notizen machen, was gut funktioniert hat und wo ich selbst noch etwas nachlesen, nachfragen, dazu lernen möchte


Vergleiche auch die Ausführliche Darstellung im "Handbuch" zur Stärken-Profil-Analyse



Autor:
Werner Winkler


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