Curriculum für die Ausbildung
Modul 004 (Die Modul-Nummern dienen nur der einfacheren Kommunikation. Sie zeigen keine Empfehlung der Reihenfolge an.)


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Modul 004: Curriculum für die Ausbildung 
Da echtes Lernen (im Unterschied zum Pauken) das Vorhandensein echtes, eigenes und aktuelles Interesse am Thema ebenso voraussetzt wie emotionale Beteiligung, empfiehlt es sich, ein Vorgehen zu wählen, das dazu passt. Konkret also nicht die Übernahme einer strengen Vorgabe von Themen und Reihenfolgen, sondern das freie Lernen, das sich wie in einem Dominospiel von einem Modul zum nächsten bewegt oder sogar völlig frei nach "Lust und Laune" ein Thema nach dem anderen aneignet, bis das Gesamtbild immer verwobener und klarer wird.

Trotzdem kann es - etwa in Ausbildungsgängen für mehrere Teilnehmer gleichzeitig - notwendig sein, eine Reihenfolge der Themen vorzuschlagen oder gar vorzugeben. In diesem Sinn ist die folgende Aufteilung in drei grobe Gruppen gedacht. Auch für diejenigen Lernenden, die lieber zuerst "nach Schema F" vorgehen, mag sie von Nutzen sein.

Themengruppe A:

a) Was ist eine Typologie/Was ist das Naturell? Was ein Naturelltyp?

b) Entdeckungsgeschichte (Berne, Karpman, Drama-Dreieck, Lieblingsrolle-Vermeidungsrolle, Friedmann, Winkler)

c) Landkarte des 123-Modells

d) Bevorzugung, Vernachlässigung - die Gewichtung macht den Typ

e) Erkennungsmerkmale der drei Gruppen (Grundtypen)

f) Primaten und Meeresbewohner als Metapher für die Grundtypen

g) Typerkennung "von außen" und als konsensueller Prozess (Stärken-Profil-Analyse)

h) Erkennungsmerkmale der Untergruppen (Untertypen)

i) Entwicklungsrichtung und -beispiele Grund- und Untertypen

j) Basis-Gebrauchsanweisung für die Grundtypen

k) Typgerechter Umgang mit Kindern

l) Typische Lösungswege der Grundtypen

m) Auswirkungen der Modellanwendung im Alltag

n) Lernmöglichkeiten

o) Internet-Seiten Übersicht

p) Archiv, Typentests, Forum auf naturellwissenschaft.org

 

Themengruppe B:

a) Triaden

b) Nutzung des 123-Modells in verschiedenen Bereichen

c) Typentstehungstheorien

d) Kontrolleur, Ergebnisbereich (Benennungen der Bereiche)

e) Leitdreieck als Beispiel für typgerechte Gesprächsführungsstrategie

f) Beeinflussung der Interaktionsmuster durch Pacing-Leading

g) Standard-Interaktionsmuster der Grundtypen

h) Therapeutische Haltungen gegenüber den Grundtypen nach Dietmar Friedmann

i) Männer und Frauen und die Typen

j) Paarverhalten, Beziehungsstart der drei Grundtypen

k) Beispiele für Promi-Typen

l) Unterschiede zwischen 123-Modell und der Psychographie von Dietmar Friedmann

m) Typunterschiede bei Tieren

n) Geschichte der Initiative zur Förderung der Naturellwissenschaft e.V.

o) Zertifizierungsmöglichkeiten

 

Themengruppe C:

a) andere Typologien als Vorläufer der Naturellwissenschaft bzw. des 123-Modells

b) Bezüge zum Enneagramm 

c) Bezüge zur lösungsorientierten Psychologie und zum Konstruktivismus

d) Sprachunterschiede Friedmann- und Winkler-Modell

e) Entwicklung der Psychographie bei Friedmann ab 1990

f) Psychogramme der Untertypen zeichnen

g) Stärken-Profil-Analyse bei Paaren, in Familien und in Teams

h) über "Idealpartner" und andere Interaktionsmuster der Untertypen

i) Ablaufschema der Stärken-Profil-Analyse 

j) verfeinerte Stärken-Profil-Analyse (Unter-Untertypen)

k) das Phänomen der "Zwillinge"

l) Beispiele für die Typen in der Literatur und Kunst

m) Forschungsthemen der Naturellwissenschaft, offene Fragen

 

Autor:
Werner Winkler


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