Juli 2003, Autor: Werner Winkler

 

Untersuchungsergebnis:

Hirschquelle-Trinkkur erhöht den Lithiumspiegel im Blut

Eine an der Deutschen Paracelsus Schule Stuttgart vom 31.1. - 1.3.2003 durchgeführte Untersuchung erbrachte ein interessantes Ergebnis: Bei allen 19 Teilnehmern einer zweiwöchigen Hirschquelle-Trinkkur erhöhten sich die im Vollblut gemessenen Lithiumwerte hochsignifikant, so dass bei niedrigen Lithiumspiegeln eine vermehrte Zufuhr lithiumhaltiger Heilwässer angeraten werden kann.

Die von der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG unterstützte und von HP Ute Bielenski, Dr. Hubert Donhauser und Werner Winkler durchgeführte Untersuchung begann mit einer Blut-abnahme bei 28 gesunden Probanten (Studierende bzw. Dozenten der Schule). Die Lithiumwerte der Proben wurden mittels spektrometrischer Vollblutanalyse bestimmt. Sie lagen zwischen 0,014 und 0,036mg/Liter. 19 Teilnehmer mit Werten unter 0,020mg begannen daraufhin eine zweiwöchige Trinkkur, in deren Verlauf täglich zwischen 1,5 und 3 Liter des Heilwassers "Hirschquelle" getrunken wurden. Die Blutwerte wurden dann in derselben Weise erneut gemessen und mit den Anfangswerten verglichen.

Bei allen teilnehmenden Personen war der Lithiumspiegel gestiegen - die Steigerungsraten lagen zwischen 26 und 714%, wobei keine Korrelation zwischen aufgenommener Menge des Heilwassers (Lithiumgehalt 1,14mg/ Liter) und dem Anstieg der Werte er-sichtlich wurde.

 

Die Ergebnisse im Überblick:

Durchschnittlicher Lithiumwert bei Beginn der Untersuchung:

0,0152mg/Liter

Durchschnittlicher Lithiumwert am Ende der Untersuchung:

0,0573mg/Liter

Durchschnittliche Aufnahme des Heilwassers: 2,47 Liter/Tag

Dauer der erhöhten Heilwasser-Auf-nahme:14 Tage

Durchschnittl. Steigerungsrate: 377%

Die Teilnehmer wurden parallel nach ihrem körperlichen und seelischen Befinden vor und während der Trinkkur befragt - allerdings wurden keine eindeutigen Veränderungen in der einen oder anderen Richtung festgestellt. Weitere längerfristige Untersuchungen könnten sich mit der Fragestellung befassen, ab welcher Erhöhung des Lithiumspiegels sich das Befinden ändert und ab welchem Level eine Sättigung oder gar toxische Symptome auftreten. Zum Vergleich: bei der psychiatrischen Anwendung von Lithium werden Tagesmengen von 170-280mg verabreicht und Blutwerte von 2,8 - 5,6mg/Liter erreicht, also bis zum 100fachen der hier gemessenen Werte.

 

 

 

Copyright: Werner Winkler, 2003, Alle Rechte vorbehalten